Kunst in Berlin

Museum Spandau: zwei drei vier

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© Cihangir Gümüştürkmen

zwei drei vier | Cihangir Gümüştürkmen – Malerei und Objekte

Laufzeit: 22. August 2019 bis 06. Oktober 2019

 

Mit seinen Arbeiten bewegt sich der in Izmir geborene und in Berlin lebende Künstler Cihangir Gümüştürkmen nicht nur elegant zwischen den Kunstepochen und -disziplinen, sondern auch zwischen den Kulturen, die sein Leben bestimmen. Die Motive sampelt er aus den unterschiedlichsten Quellen und durchbricht damit nicht wenige Konventionen.

Im Rahmen der Einzelausstellung „zwei drei vier“ in der Galerie Historischer Keller präsentiert der Künstler aktuelle Malerei und Objekte. Ob in seinen starkfarbigen und an die Pop Art erinnernden Collagen, seinen altmeisterlich anmutenden Spiegelbildern oder in seinen neusten Arbeiten – hyperrealistischen Ölgemälden –, stets bedient sich der Künstler in seiner Formensprache frei in allen Kunstepochen und -disziplinen. Nicht nur als bildender Künstler, sondern auch als Performer bewegt sich Cihangir Gümüştürkmen elegant zwischen den Kulturen, die sein Leben bestimmen. Motivisch verbindet er Erinnerungen an die eigene Herkunft und Kindheit mit seinem heutigen Leben. Dadurch entstehen spannungsreiche und surreal anmutende Bildwelten, die nicht wenige Konventionen durchbrechen und damit kritisch hinterfragen. Cihangir Gümüştürkmen spielt mit tradierten Sehgewohnheiten und stellt zum Beispiel die Gender-Normen unserer heutigen Zeit in Frage. Im Mittelpunkt aller Arbeiten steht eine permanente und häufig ironische Selbstreflexion.

Die künstlerische Arbeit des in Izmir geborenen und seit 1977 in Berlin lebenden Künstlers Cihangir Gümüştürkmen reicht von Malerei und Objekten über Foto- und Videoarbeiten bis hin zu Performances. 2012/13 widmete die Galerie im Tempelhof Museum & Haus am Kleistpark dem Künstler eine Einzelausstellung. Die Arbeiten von Cihangir Gümüştürkmen waren u.a. in „PLONGE AVEC MOI, Hommage á Alice im Wunderland“ (2019, Barbiche, Berlin), „ART ABOUT ART“ (2018, BUNKERHILL Galerie, Hamburg) oder „ğ – das weiche g / Queere Formen migrieren“ (2017, Schwules Museum, Berlin) zu sehen. Cihangir Gümüştürkmen ist Mitbegründer des Kabaretts „Salon Oriental“ und trat ab 2003 mit seinem Comedy-Solo-Programm „One Görl Show“ in der ufaFabrik auf. Als Tänzer ist er Wegbereiter des orientalischen Tanzvarietés in Deutschland. Sein moderner experimenteller Tanzstil wurzelt im klassischen Orientalischen Tanz und bewegt sich im Spannungsfeld der verschiedenen Kulturen und Epochen.

Kuratiert von Friederike Kröbel

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